Der Weg vom Anruf zum Angebot sieht in vielen Betrieben so aus: Der Kunde ruft an. Wer abnimmt, macht sich Notizen — auf Papier, im Kopf, manchmal gar nicht. Abends setzt sich der Chef hin und schreibt das Angebot. Die Positionen sucht er aus alten Angeboten zusammen. Wenn viel los ist, dauert das Tage. Und manche Anfrage versandet.
Genau diese Strecke kann ein Assistent verkürzen. Nicht, indem er das Angebot entscheidet — sondern indem er die Vorarbeit macht.
Was er dafür braucht: die Notizen vom Anruf oder eine kurze Sprachnachricht nach dem Termin. Und die alten Angebote des Betriebs. Da steckt das Wissen drin — welche Positionen, welche Mengen, welche Formulierungen.
Was er daraus macht: einen Entwurf. Positionen vorgeschlagen aus ähnlichen Aufträgen, die Beschreibung vorformuliert. Und was er nicht weiß, steht als offene Frage dabei — Aufmaß fehlt, Material unklar, Termin offen. Ein Entwurf, der Fragen markiert, ist mehr wert als einer, der Lücken zudeckt.
Was beim Menschen bleibt: die Preise. Die Einschätzung, ob der Auftrag zum Betrieb passt. Jede Zeile, bevor sie rausgeht. Der Entwurf ist ein Vorschlag, kein Versand.
Ein Beispiel. SHK-Betrieb. Der Monteur spricht nach dem Vor-Ort-Termin zwei Minuten in sein Handy — was gemacht werden soll, was ihm aufgefallen ist. Am nächsten Morgen liegt der Angebotsentwurf da. Der Chef geht ihn durch, passt zwei Preise an, ergänzt eine Position, schickt ihn raus. Vorher hat das drei, vier Tage gedauert. Jetzt einen.
Was dafür nicht passieren muss: kein neues System. Die Auftragsverwaltung bleibt, wie sie ist. Der Assistent setzt sich daneben.
Und die Grenze, ehrlich benannt: Wenn der Anruf nichts hergibt, wird auch der Entwurf dünn. Der Assistent macht aus vorhandener Information ein Dokument — er erfindet keine fehlenden Angaben.
Wer wissen will, ob sich das lohnt: zählen, wie viele Angebote pro Woche rausgehen und wie lange eines dauert. Nach ein paar Wochen wieder zählen. Die Zahl entscheidet.
Wenn bei Ihnen Angebote liegen bleiben, weil die Abende zu kurz sind: erzählen Sie uns, wie der Weg vom Anruf zum Angebot bei Ihnen aussieht.
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